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Ernährung





Die wichtigsten E-Nummern



Sie stehen auf vielen Verpackungen: Zusatzstoffe, die mit Bezeichnungen und Abkürzungen, die nur mehr ein Lebensmittelchemiker verstehen kann. Was steckt hinter diesen Bezeichnungen? Sind die Stoffe unbedenklich oder ist vom Verzehr abzuraten?









Nur wenige unbedenkliche Stoffe sind im Bio-Bereich zugelassen. Im Lebensmittelhandel und bei hochverarbeiteten Nahrungsmittel und Fertiggerichten wird mit diesen Stoffen alles andere als sparsam umgegangen.
Produkt- und Gewinnmaximierung, eine absurd lange Lagerfähigkeit und ein langanhaltender, immer gleichbleibender Kunstgeschmack sind die Gründe dafür, warum der Konsument als "Versuchskarnickel" der Lebensmittelindustrie Kopf und Magen hinhalten muss.


J  überwiegend unbedenklich
K     mit Vorsicht zu geniessen bis bedenklich
L     
vom Verzehr wird abgeraten

Es handelt sich hierbei um eine subjektive Bewertung, die je nach Herstellungsverfahren wie z.B. natürlich / chemisch, Nanopartikel, Aluminiumbeigaben, gentechnisch verändert etc. variieren kann.

Farbstoffe

E-Nr.

Substanz und Beschreibung

(möglicherweise enthalten in)

J

E 100

Curkumin. Gelber natürlicher Farbstoff aus der Gelbwurzel, Bestandteil des Curry. In Einzelfällen allergieauslösend. Antioxidative Wirkung.

(Currypulver, Backwaren, Süßwaren, Senf)

K

E 101

Riboflavin. Gelber Farbstoff, als natürliches Vitamin B2 ein wichtiger Nährstoff. Wird als Lebensmittelfarbstoff mittels gentechnisch veränderter Bakterien künstlich hergestellt

(Pudding, Gebäck, Kuchen, Mayo, Nudeln, Essig, Öl, Speiseeis, Multivitamingetränke)

L

E 102

Tartrazin. Gelber Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Bedenklich für Personen mit Pseudoallergien, wie Asthma oder Neurodermitis.

(Branntwein, Likör, Weine, Brausegetränke, Süßwaren, Pudding, Senf)

L

E 104

Chinolingelb. Gelber synthetischer Farbstoff - mit Blau kombiniert für industrielle grüne Nahmrungsmittel, steht unter Krebsverdacht. In Einzelfällen allergieauslösend. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

(Fruchteis, Getränke, Süßwaren)

L

E 110

Gelborange S (Sunset Yellow). Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann auch Aluminium enthalten.  Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Vermutlich einer der Auslöser von Neurodermitis oder Asthma.

(Marzipan, gelbe Desserts, Marmeladen, Fruchtkonserven, Fertigsuppen)

K

E 120

Cochenille, Karminsäure, echtes Karmin, Carmin. Einziger tierischer roter Farbstoff. Wird aus Schildläusen gewonnen. Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Kann in Einzelfällen allergieauslösend wirken.

(bunte Bonbons, Marmeladen, Süßwaren, alkoholische Getränke)

L

E 122

Azorubin, Carmoisin. Roter Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann allergieauslösend wirken, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern können verstärkt werden.

(Fruchteis, rote alkoholfreie Getränke, Süßwaren, Fruchtkonserven, Fertigsuppen)

L

E 123

Amaranth. (Nicht ident mit dem gleichnamigen Fuchsschwanzgewächs) Roter Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann zu Kalkablagerungen in den Nieren führen, vermutlicher Auslöser von Neurodermitis oder Asthma, kann in Einzelfällen allergieauslösend wirken.

(Bitter Soda, Aperitifwein, Spirituosen, Fischrogen)

L

E 129

Allurarot AC. Roter Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Bedenklich für Personen mit Pseudoallergien, wie Asthma oder Neurodermitis. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

(Süßigkeiten, Desserts, alhoholfreie Getränke mit Rotfärbung, Bitter Soda, selten in Wurstwaren)

J

E 140

Chlorophyll. Natürlicher grüner Farbstoff, durch Lösungsmittelextraktion aus Brennnessel, Gras, Luzernen oder Algen gewonnen. Chlorophylle wirken antioxidativ.

(eingelegtes grünes Gemüse, grüne Fruchtaufstriche, Limonaden, Kaugummis)

J

E 141

Kupferchlorophyll. Synthetisch aus Chlorophyll unter Beigabe von Kupfersalzen produziert

(wie E 140)

J

E 150a

Einfaches Zuckerkulör. Brauner Farbstoff, hergestellt durch das Erhitzen von Zucker oder (möglicherweise genmanipuliertem) Mais mit Säuren oder Basen.

(Whisky, Rum, Bier, abgepackte Wurst, Fertigsaucen, Essig, Marmeladen, Colagetränke, Süßwaren)

K

E 150c

Ammoniak-Zuckerkulör. Brauner Farbstoff, hergestellt Hilfe von Ammoniak aus Zuckerverbindungen oder (möglicherweise genmanipuliertem) Mais.

(wie E 150a)

L

E 151

Brillantschwarz BN. Schwarzer Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Bedenklich für Personen mit Pseudoallergien, wie Asthma oder Neurodermitis.

(falscher Kaviar, Lakritze, schwarze Süßwaren, schwarz und violett gefärbte Getränke)

J

E 153

Pflanzenkohle. Mineralischer unbedenklicher Stoff aus Pflanzenasche. Auch für biologischen Ziegen- und Morbierkäse zugelassen.

(Süßigkeiten, manche Käsesorten)

L

E 155

Braun HT. Brauner Azofarbstoff aus Erdölderivaten, kann Aluminium enthalten. Kann bei Personen die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren allergieauslösend wirken. Bedenklich für Personen mit Pseudoallergien, wie Asthma oder Neurodermitis.

(Gebäck, schokoladig wirkende Desserts, Würzmittel)

J

E 160a

Carotin, gemischte Carotine, Beta-Carotin. Oranger Farbstoff, kommt zwar in vielen Pflanzen vor, wird aber häufig chemisch (auch gentechnisch) produziert. Kann im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Wird in der Zutatenliste mitunter auch Provitamin A genannt. Vorsicht bei Überdosierung: gelbstichige Haut, Carotionzufuhr von mehr als 20 Milligramm täglich bei starken Rauchern oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung kann das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen.

(Vitaminpräparate, ACE-Produkte, Butter, Margarine, Öle, Speiseeis, Desserts, Softdrinks, Suppenpulver u.v.m.)

J

E 160b

Bixin, Norbixin (Carotin, Annatto). Oranger Farbstoff aus den Samenkrusten des Annatto- oder Orleansstrauchs. Gentechnische Herstellung möglich.

(Liköre, Backwaren, Desserts, Käserinden, Wursthüllen, Knabberzeug, Schmelzkäse, Räucherfisch, Milchgetränke)

J

E 160c

Paprikaextrakt (Carotin). Orangeroter Farbstoff aus der Paprikaschote, auch künstliche Herstellung möglich.

(Wurst, Mayo, Fertigprodukte, Fleisch- und Fischkonserven, Käse, Tierfutter)

J

E 160d

Lycopin (Carotin). Roter Farbstoff aus Paradeiser oder Hagebutten. Wird sehr häufig synthetisch hergestellt, der Einsatz ist in bestimmten Lebensmitteln in Nanogröße möglich.

(Käse und Wurstrinden, Krabbenpasteten, Knabberzeug)

J

E 170

Calciumcarbonat (Kalk, Kreide). Mineralischer weißer Farbstoff, Säurungsmittel und Rieselhilfe. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen, allerdings nicht zur Färbung oder Calciumanreicherung. Auch für Beikost von Kleinkindern zugelassen.
Der einige Farbstoff, der für Öko-Lebensmittel zugelassen ist.

(in Kaugummis als Füllstoff, im Salz als Rieselhilfe, Backmittel)

K

E 171

Titandioxid. Weißer Farbstoff, wird aus Titaneisen gewonnen. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.

(Dragees, Süßwaren, auf Schokoriegel zur Verbesserung der Haltbarkeit)

J

E 172

Eisenoxyd, Eisenhydroxid. Natürlich als Ocker-, Umbra-, Sienaerde, oder industriell synthetisch. Diese Farbstoffe werden vom Körper vollständig wieder ausgeschieden.

(Pasteten, Lachse, Garnelen, Käserinde, schwarze [grün gepflücke] Oliven, Süßwaren)

L

E 173

Aluminium. Dieses Metallöstrogen steht im Verdacht Demenz, Alzheimer und Parkinson zu fördern, kann die Geschlechtsfunktionen beeinflussen und zu Übergewicht beitragen. Der Transport dieses Metallöstrogens kann durch Zitronensäure (E 330) begünstigt werden. Einsatz ohne Mengenbeschränkung möglich, andere Lebensmittelfarbstoffe (vor allem Azo-Farbstoffe) können Aluminium enthalten, ohne dass diese deklariert werden müssen.

(Dekoration von Kuchen, Keksen, Glasuren von Dragees und Süßigkeiten)

J

E 174

Silber. Schwermetall, dass aus Silbererzen bei der Verarbeitung von Kupfer, Zink, Blei als Nebenprodukt gewonnen wird. Aufgrund des hohen Preises selten eingesetzt.

(Farbstoff zur Dekoration von Süßigkeiten, Likörfärbung)

L

E 180

Litholrubin BK. Roter Azofarbstoff aus Calcium und Aluminiumverbindungen.

(nur zur Färbung "essbarer" Käserinden)

Diese Listung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Essen Sie im Zweifelsfall nur Lebensmittel deren Inhaltsstoffe Sie fehlerfrei aussprechen können, respektive solche, die auch Ihre Oma gekauft hätte.

 
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Montag - Freitag 08-18 Uhr, Samstag 08-12 Uhr
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